Schneller H2-ready
Ein „Vehikel“, um schneller ans Ziel zu kommen, ist für alle genannten Bereiche, trotz unterschiedlicher Anforderungen, die Kooperationsplattform Engineering Base von AUCOTEC.
So ist das Unternehmen ein gefragter Ansprechpartner: für Elektrolyseur-Hersteller, die schnell mehr Anlagen für mehr Megawatt produzieren wollen, für die Energieverteiler, die ihre Gasnetze um- und ausbauen müssen sowie für Betreiber, deren Anlagen „H2-ready“ werden sollen. Sie alle eint ein enormer Projektdruck. Wie kann Engineering Base dabei helfen?
Konsistentes agiles Engineering
Der Grundstein ist wie immer das zentrale, disziplinübergreifende Datenmodell für konsistentes agiles Engineering von Engineering Base. „Zudem profitieren die unterschiedlichen Branchen in hohem Maß davon, dass wir auch Erkenntnisse aus anderen Industrien einbringen, in denen Engineering Base erfolgreich ist“, erklärt Bloch. Für die Elektrolyseur-Entwicklung ist das Wissen von AUCOTEC über Modular Design ein großes Plus. Den Planenden und Erbauern des erforderlichen H2-Gas-Netzes kommt die Kombination aus den umfassenden prozesstechnischen Funktionalitäten und den profunden Kenntnissen aus Jahrzehnten des internationalen Erfolgs in der Stromverteilung von Engineering Base zugute. „Für die kommende H2-Infrastruktur ist Prozess-Engineering ebenso gefragt wie Energieverteilungs-Know-how“, betont Bloch.

Modularisierung für deutlich mehr Effizienz
Im Elektrolyseur-Bereich profitieren bereits erste Hersteller von der datenzentrierten Modularisierung der Kooperationsplattform. Sie brauchen hoch standardisierte Module zum „Zusammenklicken“, denn sie skalieren Anlagen und Output durch das sogenannte „Numbering-Up“, also Multiplikation der Module, nicht durch Vergrößern von Behältern und Geräten. „Sind die Module einmal in Engineering Base konzipiert, ist 90 Prozent der Arbeit erledigt“, so Meier. „Einfach Module wählen, Projekt zusammenstellen und verschalten. Alles fügt sich samt Anschlüssen nahtlos ins Gesamtkonzept ein – inklusive Leitsystem-Konfiguration. Die Dokumentation dazu ergibt sich weitgehend von selbst.“

Schneller, fehlerfrei, wirtschaftlicher mit dem digitalen Zwilling
Andere Herausforderungen haben die künftigen Abnehmer von H2 als Energieträger für ihre Anlagen. Die dafür notwendigen Umbauten erfordern eine verlässliche As-built-Dokumentation, am besten ein direkt bearbeitbares, disziplinübergreifendes Anlagenmodell. Dieser digitale Zwilling steckt in Engineering Base, entweder direkt im System entwickelt oder per Migration von Altdaten, wobei ein Interface die vorhandenen Informationen digital aufbereitet und aufwertet. Zudem erleichtert die Maintenance-App von Engineering Base das Aktuellhalten des Zwillings. „Damit gehören die üblichen verwirrenden Roteinträge und zeitraubenden Suchen in fachspezifischen Silos der Vergangenheit an“, sagt Bloch. So kann Engineering Base sowohl Elektrolyseur- und Netzplanende als auch Betreiber „vom Fußweg auf die Autobahn leiten“ – natürlich emissionsfrei –, damit die H2-Herstellung und -Nutzung schneller vorankommt.