KAPES ist in Nordost-Asien ein führender EPCM (Engineering, Procurement, Construction, Management) im Bereich Übertragungssysteme für Hochspannungs-Gleichstrom (HGÜ) und Wechselstrom. Das Unternehmen ging aus einem Joint-Venture des koreanischen Stromerzeugers KEPCO mit GE Grid Solutions hervor. Sein Ziel: zusammen mit den Partnern GE Grid, KEPCO und LS Electric auch international erfolgreich eine effiziente Stromversorgung sicherzustellen.

Herkömmliche, dokumentenorientierte CAE-Tools schränkten das Engineering bei KAPES und die internationale Zusammenarbeit zu sehr ein. Denn damit waren selbst die eher unkomplizierten Aufgaben sehr zeitaufwändig und fehleranfällig, wie das Erstellen von Single-Line-Diagrammen, Schaltplänen oder auch Kabellisten. Die Informationen mussten immer von einer Disziplin zur anderen übertragen werden. Um diese Aufwände und Fehlerquellen auszuschalten, suchte KAPES nach einer zukunftsgerechten Alternative.
Neue Konsistenz spart Zeit
Die Kooperationsplattform Engineering Base von AUCOTEC lernte KAPES durch GE Grid kennen, wo Engineering Base seit Jahren im Einsatz ist. Um sicherzugehen, dass sie alle Anforderungen erfüllt, analysierte das Ingenieurs-Team von KAPES zusammen mit AUCOTEC Korea seine Prozesse und Unterlagen gründlich. Das Ergebnis: Engineering Base ist genau, was sie brauchen.
Dank der objektorientierten Arbeitsweise und dem zentralen Datenmodell, an dem alle beteiligten Disziplinen parallel arbeiten können, sind Datenübertragungen oder doppelte Eingaben überflüssig. Egal, an welcher Stelle, zu welchem Zeitpunkt und von welchem Fachbereich eine Änderung oder Ergänzung eingegeben wird, jede Zeichnung, Liste oder sonstige Repräsentanz des geänderten Objekts aktualisiert sich automatisch. Damit ist Datenkonsistenz in Echtzeit über die gesamte Anlagen-Dokumentation hinweg gesichert. Das spart viel Zeit.
Standards optimieren Prozesse
Als weitere besondere Stärke von Engineering Base sieht KAPES das Arbeiten mit Vorlagen und Standards. Ganze Funktionseinheiten oder auch kleinere Komponenten, die sich – einmal erarbeitet und qualitätsgeprüft – übersichtlich zur Wiederverwendung in der Datenbank von Engineering Base halten lassen, optimieren Workflows deutlich, und die Daten sind verlässlicher. Ein komfortables Variantenmanagement unterstützt diese Arbeitsweise. So ist auch das Verwalten der enormen Datenmengen für KAPES wesentlich einfacher geworden.
Deshalb ist das Station-Team für die Hoch- und Niederspannungsleitungen äußerst zufrieden mit der durch Engineering Base gewonnenen Effizienz ihrer Prozesse. Sowohl Zeitaufwand als auch Fehler verringert Engineering Base erheblich, sodass KAPES der Einsatz von Engineering Base bereits auf den Entwurf und die Validierung ganzer HGÜ ausgeweitet hat.